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Album der Woche

 

Album der Woche vom 08.04.07 bis 15.04.07:

SLAYER - CHRIST ILLUSION

(Warner, 10 Titel)

Holla die Waldfee! Rund Sechs Jahre haben sich die Herren Metal-Götter Zeit gelassen, um das lüsterne Antichristenvolk mit neuen Takten zu beglücken. Zwar ist der Silberling schon im letzten Jahr auf den Markt gekommen, dennoch finde ich, ist das gute Stück trotzdem noch aktuell wie eh und je.

Seit viiiiel zu langer Zeit gesellte sich nun auch Original-Drum-Abriss-Meister Dave Lombardo zu dem munteren Haufen California-Thrasher und - nehmt mir's nicht übel, Paul Bostaph war ebenso ein klasse Schießbuden-Bediener - haucht der Band wieder neues Leben ein. Nach dem eher mauen 2001er "God Hates Us All" (kam ausgerechnet am 11. September raus...) steigern sich die Herren um satte 101%. Da wird bereits beim Opener "Flesh Storm" klar, wohin die Reise geht: Doublebass-Inferno de luxe und Kerry-King-Solos der Marke "Körperverletzung". Genau so hat sich die Fanschar das seit Jahren gewünscht. Was folgt ist ein rund 40-minütiges Abrisskommando allererster Kajüte.

Kracher wie "Catalyst", "Skeleton Christ" oder der ultimative Hassbatzen "Consfearacy" lassen keine Zweifel: hier steckt verdammt viel Schweiß, Wut und Können drin. Für die überwiegende Mehrzahl dürfte das Ganze wohl nur schwerlich unter "Musik" durchgehen, aber darum geht es auch nicht. Das hier ist Geknüppel in technischer Perfektion.

Textlich wie von Slayer gewohnt gibts das volle Brett. Zwar geht es dieses Mal nicht um das wertungsfreie Darstellen von Größen wie KZ-Arzt Josef Mengele ("Angel Of Death", 1986), dennoch dürfte Moralwächtern angesichts von Songs wie "Eyes Of The Insane" (Irak-Krieg und Nachkriegs-Trauma bei Soldaten) oder dem alles sprengenden "Jihad" (der 11. September aus den Augen der Attentäter...) das Essen aus dem Gesicht fallen. Über die Notwendigkeit solcher Themen darf man berechtigterweise geteilter Meinung sein, aber das war/ist/bleibt nun mal das Spezialgebiet der Herren King, Araya, Haneman und Lombardo.

Nun, wie bewertet man so etwas objektiv? Am besten gar nicht. Denn Slayer sind und bleiben nun einmal absolute Geschmackssache. Wie Tom Araya als praktizierender und bekennder Katholik in den Songs mit einer derartigen Inbrunst "Hail Satan" brüllen kann, bleibt mir auf ewig ein Rätsel. Dass die Jungs technisch in ihrer eigenen Liga spielen, bleibt fernab jeden Zweifels. Und wenn man nun einmal auf diese extreme Form von Musik abfährt, bleibt einfach nur ein Schluss:

10 von 10 Punkten

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